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| kolumne:kolumne_2 [16.04.2026 11:10] – admin | kolumne:kolumne_2 [16.04.2026 16:05] (aktuell) – admin | ||
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| ===== Arn Saba befragt letztmals den Prinz-Eisenherz-Künstler Hal Foster im Februar 1980 ===== | ===== Arn Saba befragt letztmals den Prinz-Eisenherz-Künstler Hal Foster im Februar 1980 ===== | ||
| + | //Lange hatte ich danach gesucht: das Protokoll dieses definitiv letzten Interviews [[: | ||
| - | Lange hatte ich danach gesucht: das Protokoll dieses definitiv letzten Interview | + | Er //(Hal Foster)// |
| - | Das setzte sich auch fort, als er (seine zukünftige Ehefrau) Helene Wells (bei einem Tanzvergnügen) kennen | + | |
| - | Auf diese Frage antwortete Foster nicht, was man sich verschieden erklären kann. Vermutlich hat ersich | + | Der Herbst 2026 zog herauf, und ich machte mich anhand einer kopierten Fassung des Original-Druckes im US-Comic-Journal ans Werk, das englischsprachige Manuskript |
| - | Als nach seinem Tod 1982 seine Unterlagen aufgelöst und archiviert wurden, hatte er gerade noch 3 Blattseiner Originale im Besitz.Einem Hobby Fosters wird in großer Länge und Ausführlichkeit Platz im Interview eingeräumt. Es geht umseine Liebe zur Jagd und seine Verbundenheit in der freien Natur mit ihren Tierwelt. Sein berühmt gewordenesZitat dazu lautete:“ Schieße niemals auf einen sitzenden Vogel, fange niemals mehr Fisch, als du essen kannstund trinke niemals mehr Alkohol, als ein Gentleman vertragen kann“. Foster hatte sich offensichtlich diesemAnspruch gestellt und auch daran gehalten. Seine großen Leidenschaft in den Kanadischen Wäldern auf Jagd zugehen, kannte man. Seine Sorge dabei galt dem Umgang mit Waffen, an die sich manche „wilden Jäger“nichthielten. Konnte er in seinen jungen Jahren dieses Wissen noch praktizieren, | + | |
| - | Abschließend sollte aber auch Erwähnung finden, dass sich der Vertragspartner King Features nicht mit Ruhm be-kleckerte, | + | Dabei blieben mir die Teile seiner US-Geschichte nicht verborgen, wo alles seinen Anfang nahm. Ich fing an, mich auch für die US-verlegerischen Aktivitäten zu interessieren. Erfuhr davon, dass meine frühe Vermutung, dass Foster 1971 sich von der Layoutarbeit verabschiedet hatte und [[: |
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| + | Beim wiederholten Studium der Fragen und Antworten zwischen zwei, zeitweise drei Gesprächsteilnehmern (Harold Foster, Helen Foster, Arn Saba) bemerkte ich, dass Foster, der berühmte in Kanada geborene Künstler – anders als von mir bis dahin vermutet – eine vielschichtige Persönlichkeit besaß, die ein Historiker nicht unreflektiert lassen durfte. | ||
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| + | Das setzte sich auch fort, als er (seine zukünftige Ehefrau) Helene Wells (bei einem Tanzvergnügen) kennen | ||
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| + | Die Monotonie eines 3-Stunden Gesprächs lockerte Arn Saba mit Fragen zu Nebenschauplätzen | ||
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| + | Was sein Talent des Zeichnens betraf, entschloss er sich, sich nun richtig dafür ausbilden zu lassen. Das war aber nur im fernen | ||
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| + | Die Abendstunden nutzte er zur Weiterbildung an zwei Akademien, erlernte das Handwerkzeug der Illustration, | ||
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| + | Die zeichnerischen Qualitäten, | ||
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| + | Foster war und blieb trotz dieses Erfolges | ||
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| + | Der Interviewer Arn Saba, heute eine kanadische Transfrau mit Namen Katharina Collins, wich während des laufenden | ||
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| + | Auf diese Frage antwortete Foster nicht, was man sich verschieden erklären kann. Vermutlich hat er sich bestimmt damit auseinander gesetzt, wollte aber kein Statement abgeben. Saba setzte nach: “Siehst du denn einen Unterschied zwischen deiner Kunst der Illustration und der Galeriekunst? | ||
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| + | Das Interview wendet sich nach diesen speziellen Themen wieder der früheren | ||
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| + | Die ersten Comic-Jahre sind erfüllt von überschäumender Lebensfreude des jungen Prinzen. Aber Foster stellt | ||
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| + | Trotz Hal Foster`s Liberalität und Abneigung von Gewalt verzichtet er in den Geschichtsabschnitten nichtauf Blutvergießen und Tod. Dabei bleibt Fosters Ehrencodex stets präsent. Recht und Unrecht und eine alt-modische Moral sind häufig in dem Handlungsablauf bei ihm anzutreffen. Ein besonders heikles Thema istfür ihn beim Ansprechen von Arn Saba die Judenfrage, der er im Folgenden großen Platz eingeräumt. ImComic Anlass der Auftritt eine Geldverleihers ohne Moral. Hier haben sich jüdische US-Verbände offen-sichtlich mit Kritik an ihn gewandt, weil er in der Handlung nicht zu Vorurteile gegenüber Juden Stellungbezogen hatte Und dies bereits zum zweiten Mal in seinem Comic. Foster gesteht seinem Gesprächspartner, | ||
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| + | Als nach seinem Tod 1982 seine Unterlagen aufgelöst und archiviert wurden, hatte er gerade noch 3 Blattseiner Originale im Besitz.Einem Hobby Fosters wird in großer Länge und Ausführlichkeit Platz im Interview eingeräumt. Es geht umseine Liebe zur Jagd und seine Verbundenheit in der freien Natur mit ihren Tierwelt. Sein berühmt gewordenesZitat dazu lautete:“ Schieße niemals auf einen sitzenden Vogel, fange niemals mehr Fisch, als du essen kannstund trinke niemals mehr Alkohol, als ein Gentleman vertragen kann“. Foster hatte sich offensichtlich diesemAnspruch gestellt und auch daran gehalten. Seine großen Leidenschaft in den Kanadischen Wäldern auf Jagd zugehen, kannte man. Seine Sorge dabei galt dem Umgang mit Waffen, an die sich manche „wilden Jäger“nichthielten. Konnte er in seinen jungen Jahren dieses Wissen noch praktizieren, | ||
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| + | Abschließend sollte aber auch Erwähnung finden, dass sich der Vertragspartner King Features nicht mit Ruhm be-kleckerte, | ||
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| + | //Klaus Nonnast, Frühjahr 2026// | ||